Freelancation
Freelancer-Stundensatz berechnen – was ist Deine Arbeit wert?
Ein guter Stundensatz entsteht nicht aus dem Bauchgefühl. Er muss Deine Kosten, Ausfallzeiten, Auslastung und Deinen Marktwert berücksichtigen – und sich gegenüber Kunden souverän vertreten lassen.
Kostenloses ErstgesprächStundensatz ist nicht gleich Gehalt
Als Freelancer bezahlst Du aus Deinem Umsatz mehr als Deine Arbeitszeit: Urlaub, Krankheit, Weiterbildung, Versicherungen, Altersvorsorge, Akquise, Verwaltung und Zeiten ohne Projekt. Genau deshalb lässt sich ein Angestelltengehalt nicht einfach auf einen Stundenlohn herunterbrechen.
Welche Kosten musst Du berücksichtigen?
Starte mit Deinem gewünschten Jahreseinkommen und ergänze Deine betrieblichen und persönlichen Vorsorgekosten. Danach kommt die entscheidende Frage: Wie viele Stunden kannst Du im Jahr tatsächlich fakturieren? 40 Stunden pro Woche mal 52 Wochen sind für Freelancer keine realistische Kalkulationsbasis.
Marktwert statt Wunschpreis
Die Kalkulation zeigt Dir Deine wirtschaftliche Untergrenze. Dein tatsächlicher Freelancer-Stundensatz hängt zusätzlich von Erfahrung, Spezialisierung, Branche, Projektrisiko, Nachfrage und Verhandlungssituation ab.
Remote, vor Ort und Reisekosten
Ein höherer Stundensatz ist nicht automatisch das bessere Geschäft. Reisezeit, Fahrt- und Übernachtungskosten sowie nicht fakturierbare Zeiten können ein vermeintlich attraktives Projekt schnell unrentabel machen. Bewerte deshalb immer das Gesamtpaket.
Stundensatz souverän verhandeln
Du musst Deinen Preis nicht rechtfertigen, aber erklären können, welchen Wert Deine Leistung schafft. Eine klare Positionierung und ein belastbares Profil machen Preisverhandlungen deutlich einfacher.
Du möchtest Deine nächsten Schritte klären?
Dann schauen wir gemeinsam auf Deine konkrete Situation – ohne Standardlösung und ohne Selbstständigkeits-Hype.
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